Die wettbewerbsfähigsten Branchen für neue Absolventen

Der Abschluss des Studiums ist für viele Studenten eine aufregende, aber ungewisse Zeit, da der gesamte Arbeitsmarkt mit der Zeit immer komplexer wird. Der aktuelle Arbeitsmarkt ist sehr dynamisch und der Wettbewerb um Beschäftigung ist hart. Da die Wirtschaft jedoch weiter an Fahrt gewinnt, lohnt es sich nach wie vor, einen Hochschulabschluss zu erwerben.

Während die Daten je nach Perspektive unterschiedlich interpretiert werden können, sind die Aussichten für Absolventen im Jahr 2015 positiver als in den letzten Jahren, und es gibt eine Vielzahl von Branchen, die nach Absolventen suchen.

Freie Stellen besetzen

Kürzlich befragte eine Studie der Society for Human Resource Management Personalfachleute in verschiedenen Branchen, um die Prävalenz von Organisationen zu ermitteln, die 2015 neue Absolventen einstellen. Von diesen Befragten gaben die Befragten an, dass Berufe wie Handelsvertreter, Buchhalter / Finanzfachleute, Menschen Ressourcenfachleute, Mitarbeiter der Verwaltungsabteilung und Kundendienstmitarbeiter waren die einfacheren Stellen, die mit Absolventen von 2015 besetzt werden konnten. Berufe, die ein höheres Qualifikationsniveau erforderten, wie Wissenschaftler, Handwerker, Ingenieure, Techniker und Programmierer, waren schwieriger zu besetzen. Das Angebot an Absolventen in jeder dieser Kategorien kann die Bezahlung bestimmen und einen Hinweis auf die Nachfrage in diesen Branchen geben.

Top Pay and Demand

Nach Angaben des Job Outlook 2015-Berichts der Nationalen Vereinigung der Hochschulen und Arbeitgeber (NACE) waren Finanzen, Rechnungswesen und Informatik die am stärksten nachgefragten Abschlüsse auf Bachelor- und Masterstufe. Von den befragten Arbeitgebern gaben 57,4% an, Hauptfachkräfte im Bereich Finanzen einzustellen, 56,1% werden Hauptfachkräfte im Bereich Rechnungswesen einstellen, und 53,8% werden nach Hauptfachkräften im Bereich Informatik auf Bachelor-Niveau Ausschau halten. Auf der Master-Ebene stellen 24,2% der Arbeitgeber Finanzfachleute ein, 23,8% Informatikfachleute und 22% Rechnungswesenfachleute. Die Hauptfächer Betriebswirtschaft, Elektrotechnik, Maschinenbau sowie Informationswissenschaften und -systeme auf Bachelor- und Masterstudienniveau blieben in Bezug auf die Arbeitgeberpräferenzen nicht weit zurück.

Eine andere aktuelle Umfrage von CareerBuilder lieferte 2015 mehr Einblicke in die begehrtesten Majors und Jobs der Arbeitgeber. Die Wirtschaft lag mit 38% an der Spitze, gefolgt von Computer- und Informationswissenschaften mit 27% und Ingenieurwissenschaften mit 18%. Darüber hinaus möchten 30% der Personalmanager Stellen im Bereich Informationstechnologie besetzen, 28% müssen Kundendienststellen besetzen, 22% verfügen über freie Positionen im Finanz- / Rechnungswesen und 21% möchten Stellen im Vertrieb besetzen.

Die NACE führte auch eine Gehaltsumfrage durch, aus der die durchschnittliche Gehaltsprojektion für Hochschulabsolventen 2015 hervorgeht. Für diejenigen mit Bachelor-Abschluss beträgt das Durchschnittsgehalt für Ingenieurwissenschaften 62.998 USD, für Informatik 61.287 USD, für Mathematik und Naturwissenschaften 56.171 USD und für Unternehmen 51.508 USD. Für diese Master-Abschlüsse werden ca. 71.140 US-Dollar für Informatik, 69.698 US-Dollar für Ingenieurwissenschaften, 67.890 US-Dollar für Wirtschaftswissenschaften und 64.465 US-Dollar für Mathematik und Naturwissenschaften veranschlagt.

Perspektive und Fazit

Diese Informationen können zwar sehr umfangreich sein, es gibt jedoch Schlussfolgerungen, die daraus gezogen werden können. Wenn das Angebot an qualifizierten Kandidaten geringer ist, ist das marktübliche Gehalt höher. Aus diesem Grund ist es für viele Personalchefs schwieriger, Positionen in den Bereichen Ingenieurwesen, Informatik und Mathematik / Naturwissenschaften mit neuen Absolventen zu besetzen. Daher sollten neue Alumni mit diesen Fähigkeiten weniger Schwierigkeiten haben, sich eine Position in einer dieser Branchen zu sichern, da die Nachfrage nach ihren Fähigkeiten groß ist. Der Wettbewerb wird mehr auf der Arbeitgeberseite liegen, da die Unternehmen darauf abzielen müssen, Absolventen zu gewinnen, die möglicherweise mehrere Angebote in Betracht ziehen.

Auf der anderen Seite hatten die Arbeitgeber auch größere Erleichterungen bei der Einstellung von Mitarbeitern in den Bereichen Finanzen, Rechnungswesen, Vertrieb, Personalwesen und Kundendienst, was auf einen größeren Pool qualifizierter Bewerber schließen lässt. Infolgedessen ist das durchschnittliche Gehalt für Wirtschaftskandidaten im Vergleich zu Naturwissenschaften, Mathematik und Ingenieurwissenschaften niedriger. Außerdem wird es mit einem größeren Angebot an Bewerbern mehr Wettbewerb um die Sicherung eines Arbeitsplatzes in diesen Bereichen geben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass offene Stellen in Branchen wie Finanzen, Rechnungswesen, Vertrieb, Personalwesen und Kundenservice tendenziell am wettbewerbsfähigsten sind. Bei einer wachsenden Zahl von Hochschulabsolventen und einer stetigen Einstellung müssen sich Arbeitssuchende durch Praktikumsmöglichkeiten, Karriereberatung und starke Vernetzung auszeichnen. Die Durchführung dieser Schritte sollte die Kandidaten in eine bessere Position versetzen, um eine Beschäftigung zu sichern und sich auf langfristigen beruflichen Erfolg vorzubereiten.

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