Änderungen, die RIAs für die Treuhandregel vornehmen müssen

Die endgültige Fassung des neuen Treuhandvorschlags des Arbeitsministeriums wurde am 6. April veröffentlicht. Diese neue Regel erhebt automatisch alle Finanzfachleute, die mit Altersvorsorgeplänen und Konten arbeiten, auf die Stufe eines Treuhänders, sodass sie die Interessen ihrer Kunden bedingungslos in den Vordergrund stellen müssen von ihren eigenen.

Diese Regel wird bei weitem die größten Auswirkungen auf Makler und Planer haben, die im Auftrag tätig sind, sie wird jedoch auch registrierte Anlageberater (RIAs) betreffen, die sich derzeit an die SEC-Definition eines Treuhänders halten und pauschale oder stündliche Gebühren für ihre Dienstleistungen erheben. Hier ist wie. (Weitere Informationen finden Sie unter: Wie Berater Änderungen von Treuhandregeln planen können.)

Definition des Treuhänders

Einer der wichtigsten Punkte, auf die sich einige Kritiker während der Kommentierungsphase der DoL-Treuhandregel konzentrierten, war die Tatsache, dass sich die Definition des DoL-Gesetzes von der der SEC etwas unterscheidet. Michael Kossman, COO von Aspiriant, einer RIA in Los Angeles, sagte: „Wir werden spezifischere Betriebs- und Verfahrensregeln für Gespräche mit Kunden über ihre Rentenkonten benötigen.“

Zum Beispiel können Berater, die von ihren Kunden gebeten werden, andere Pläne oder Konten zu prüfen, die sie an anderer Stelle haben, aufgefordert werden, an diesem Punkt anzuhalten und mögliche Gebühren festzulegen, die für diesen Service erhoben werden könnten, die zusätzlich zu den Gebühren anfallen Kunde zahlt bereits im Plan. RIAs müssen möglicherweise auch ihre Verfahren überarbeiten, wenn es darum geht, die Dienste zu gestalten, die sie potenziellen Kunden anbieten können, wenn Pensionspläne oder -konten betroffen sind.

Zusätzliche Unterlagen, die versteckte Gebühren, Provisionen oder Interessenkonflikte aufdecken, müssen wahrscheinlich in der ersten Besprechung mit einem Kunden vorgelegt werden. In diesen Dokumenten wird auch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Berater die Interessen des Kunden über ihre eigenen Interessen stellen. (Weitere Informationen finden Sie unter:Wie sich die Treuhandregel auf die Arbeitsweise von Beratern auswirkt.)

Auswirkungen auf die Preisgestaltung

Die DoL-Regel wird höchstwahrscheinlich einen erheblichen Einfluss darauf haben, wie viele Berater ihren Kunden ihre Dienstleistungen anbieten. Makler und Planer, denen Provisionen gezahlt werden, müssen damit beginnen, ihren Kunden den gezahlten Betrag offenzulegen, was in bestimmten Bereichen der Finanzbranche wie dem Rentenmarkt zu erheblichen Störungen führen kann. Aber auch RIAs, die eine Pauschalgebühr erheben - stundenweise oder nach Prozentsatz des verwalteten Vermögens (AUM) - müssen möglicherweise ihre Preisstruktur neu skalieren, damit sie weniger für Basisdienste wie Buy-and-Hold-Strategien mit Indexfonds und berechnen mehr für anspruchsvollere Dienstleistungen wie Steuerverlust und Nachlassplanung.

Allerdings erwarten nicht alle Berater, die Gebühren erheben, dass sie ihre Geschäftsmodelle grundlegend ändern müssen. Einige sind der Meinung, dass die Dinge nach einer anfänglichen Phase der Änderung und Anpassung wie gewohnt weitergehen werden. Andere sind der Meinung, dass ihre aktuellen Preismodelle sehr vernünftig sind und von den Änderungen der DoL-Regeln nicht wesentlich betroffen sind. Aber Makler und andere, die im Provisionsgeschäft tätig sind, müssen die Bestimmungen für die Befreiung von der Best Interest Contracts einhalten, was für sie sehr belastend sein kann. (Für verwandte Lektüre siehe: Erfüllung Ihrer treuhänderischen Verantwortung.)

Die Quintessenz

Die tatsächlichen Auswirkungen der neuen DoL-Gesetzesvorlage sind in der Rentenbranche noch nicht zu spüren. Es wird bis zu einem gewissen Grad alle Makler und Berater betreffen, aber diejenigen, die im Auftrag arbeiten, werden viel drastischere Veränderungen erfahren als Honorarberater. Berater in der Gebührenkategorie müssen außerdem einige Änderungen vornehmen, z. B. zusätzliche Angaben und Gespräche mit ihren Kunden darüber, was sie verlangen. (Für verwandte Lektüre siehe: Die Treuhandregel: Einfluss von Berater und Kunde.)

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